Spendenprojekte des Wirtschaftshofes Spandau

Der Wirtschaftshof Spandau engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 1949
nachhaltig im sozialen und kulturellen Leben des Bezirks. Ein zentraler Baustein
dieses Engagements sind die zahlreichen Spendenprojekte, die über die Jahrzehnte
hinweg Menschen, Vereine und Einrichtungen in Spandau unterstützt haben.
Die Tradition der Spendenarbeit reicht direkt zurück auf die erfolgreiche
Spandauer Werbewoche von 1949, deren Überschüsse erstmals wohltätigen
Zwecken zugutekamen.

Unterstützung für bedürftige Menschen

Ein großer Teil der Spenden floss und fließt an bedürftige Kinder, Jugendliche,
Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Beeinträchtigungen in Spandau.
Grundlagen hierfür bildet die Satzung der Stiftung Wirtschaftshof Spandau,
die Sach- und Geldspenden für hilfsbedürftige Personen vorsieht, deren Auswahl
in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt erfolgt
(z. B. Unterstützung der Wärmeküche oder sozialer Einrichtungen).

Historische Aufzeichnungen belegen, dass in den 1970er-, 80er- und 90er-Jahren
jährlich mehrere zehntausend Mark für soziale Zwecke bereitgestellt wurden.
Dazu zählten Hilfeleistungen für Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger,
Seniorinnen und Senioren sowie vielfältige Projekte der Wohlfahrtspflege.

Förderung von Sportvereinen

Ein weiterer Schwerpunkt der Spendenaktivitäten ist die Unterstützung des
Spandauer Sports. Regelmäßig wurden und werden Vereine mit Sach- und
Geldmitteln gefördert – von Nachwuchsarbeit bis zu dringend benötigten
Anschaffungen. Dokumentiert ist beispielsweise die Unterstützung des
Spandauer Ruderclubs „Friesen“ sowie anderer lokaler Sportvereine, die für
ihre Jugendarbeit Mittel erhielten.

Unterstützung von Kitas, Schulen und Jugendprojekten

Zu den Spendenprojekten gehören auch zahlreiche direkte Hilfen für
Kinder- und Jugendeinrichtungen. Beispiele aus den Jahreschroniken zeigen,
dass Kitas mit Sachspenden wie neuen Spielgeräten ausgestattet wurden,
darunter die Kita „Schildkröte“, die eine neue Rutsche erhielt.
Ebenso wurden freie Träger in der Jugendarbeit unterstützt, etwa
Einrichtungen in Heerstraße Nord oder Hakenfelde.

Beiträge für Kultur, Heimatpflege und öffentliche Einrichtungen

Die Spendenprojekte umfassen ebenfalls die Förderung kultureller Arbeit
und der Heimatpflege in Spandau. Beispiele sind Zuwendungen an das
Altstadt-Theater für die Freilichtbühne auf der Zitadelle oder Beiträge
zur Bewahrung stadtgeschichtlicher Einrichtungen. Auch größere
Restaurierungen – wie die Wiederherstellung der „Glockenhoppse“ auf dem
Altstadtmarkt Anfang der 1980er-Jahre – wurden durch Spenden ermöglicht.

Gemeinschaftsaktionen und besondere Hilfsprojekte

Immer wieder initiierte der Wirtschaftshof Spendenaktionen, die weit über
den Bezirk hinausstrahlten. Ein eindrucksvolles Beispiel ist eine öffentlich
getragene Sammlung für einen medizinischen Rettungswagen, die kurzfristig
realisiert wurde und zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer
mobilisierte.

Die Spendenprojekte zeichneten sich stets dadurch aus, dass sie schnell,
pragmatisch und gezielt dort ansetzten, wo Hilfe am dringendsten benötigt
wurde – unabhängig davon, ob es sich um soziale, sportliche, kulturelle
oder heimatpflegerische Anliegen handelte.

Eine lebendige Tradition seit 1949

Über die Jahrzehnte hinweg haben Wirtschaftshof und Stiftung beachtliche
Summen in den Bezirk investiert. Die Spenden erreichten in vielen Jahren
fünfstellige Höhen und wurden gemäß den satzungsgemäßen Vorgaben
vollständig an soziale und gemeinnützige Zwecke weitergegeben.

Diese Tradition besteht bis heute fort: Die Stiftung Wirtschaftshof Spandau
gewährleistet auch künftig, dass Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht
werden – bei Menschen, Vereinen und Einrichtungen, die auf Unterstützung
angewiesen sind und einen wichtigen Beitrag für das soziale Gefüge Spandaus
leisten.

Nach oben scrollen